Christentum und Gnosis by Walther, ed. Eltester

By Walther, ed. Eltester

Show description

Read Online or Download Christentum und Gnosis PDF

Similar religion books

Trinity and Man (Supplements to Vigiliae Christianae)

Trinity and guy contributes to the particular dialogue at the interpretation of Gregory of Nyssas proposal and especially at the advert Ablabium: it constitutes the 1st monograph committed fullyyt to this tract, analyzed the following from the theological perspective.

Text, Context and Performance: Gagauz Folk Religion in Discourse and Practice

Previous scholarship at the Gagauz humans has serious about their ethnic origins and the strain among their Christian religion and Turkish linguistic id. This examine, according to broad fieldwork within the Republic of Moldova, ways the matter of this critical dichotomy in Gagauz identification in the course of the lens of day-by-day non secular practices.

Bibliography of Qurʾanic Studies in European Languages

In any case, in spite of the fact that, a bibliography is essentially a examine software, one who permits us entry to what different students have investigated. the significance of that can't be overstated. Scholarship needs to happen as a talk, a back-and-forth among the person educational and the scholarly group.

Additional resources for Christentum und Gnosis

Sample text

Aber das ist eine optische Täuschung: Mc setzt erst bei der Taufe Jesu ein - von den mehr als drei Dezennien, die Jesus vorher gelebt hatte 61 , schweigt er, obwohl er mancherlei davon wußte 62 . Mc überliefert auch nicht, wie J esus aussah (das schildert erst die spätere Legende, die auch das Aussehen des Paulus mit der Genauigkeit eines Polizeirapports beschreibt). Aber die Evangelien sind keine Polizeirapporte ; sie kümmern sich nur um das Heilswichtige. Keine Rede davon, daß Mc - wie einst H.

Dennoch werden sich die Gläubigen des ThEv als Christen verstanden haben, wahrscheinlich sogar als die wahren Christen. Die Manichäer haben später das ThEv übernommen; Augustin hat einen Satz daraus zitiert. Aber auch der Manichäer Felix, mit dem Augustin disputierte, unterschrieb das Disputationsprotokoll mit: »Felix Christianus«. Mag auch das ThEv zu dem Jünger Thomas keine historische Beziehung haben, mag auch vielleicht sein Titel erst später hinzugekommen sein, mag es den kanonischen Evangelien so fremd gegenüberstehen - seinen Lesern ist es dennoch als die Heilsbotschaft J esu erschienen.

Sie spricht nicht von diesen Gestalten des valentinianischen Mythus in dessen entwickelter Form. Aber warum soll hier ein exoterisches Werk vorliegen, das die Gestalten der spätvalentinianischen Lehre verschweigt? Vielleicht bekommen wir hier eine andere Antwort auf die gnostische Urfrage: Wie konnte aus dem ursprünglichen göttlichen Lichtreich, dieser rein geistigen Größe, unsere Welt hervorgehen, in der sich der Mensch fremd, verraten und verkauft vorkommt? Irenäus131 hat einmal eine merkwürdige Stelle aus einer gnostischen Stelle zitiert, auf die Hans J onas132 mehrfach hingewiesen hat: »Vollkommene Erlösung ist die bloße Erkenntnis der unsagbaren Größe« - d.

Download PDF sample

Rated 4.61 of 5 – based on 28 votes