Anwendungssystem-Planung im Großunternehmen: by Martin Hölz

By Martin Hölz

Die Planung und Gestaltung des betrieblichen Anwendungssystems ist eine der zentralen Aufgabenstellungen der Wirtschaftsinformatik. Um so erstaunlicher ist es, daß in der derzeitigen betrieblichen Praxis von einer gravierenden Anwendungssystem-Planungsproblematik berichtet wird. Verschärft wird diese scenario durch den Sachverhalt, daß sich viele Großunternehmen gegenwärtig in einer tiefgehenden Umbruchphase befinden. Martin Hölz bietet eine detaillierte Beschreibung und examine des aktuellen Stands der Anwendungssystem-Planung in großen Industrieunternehmen. Darauf aufbauend diskutiert der Autor die im deutschsprachigen Raum bekannten Konzepte und Methoden und leitet hieraus sein Rahmenkonzept „IV-Bebauungsplanung“ zur ganzheitlichen, systematischen Planung und Gestaltung des betrieblichen Anwendungssystems ab. Die IV-Bebauungsplanung berücksichtigt insbesondere auch die aktuellen Organisationskonzepte Prozeßorientierung und Unternehmenssegmentierung sowie den starken pattern zum Einsatz von Standard-Softwaresystemen.

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Hier sind der Planung zum einen oft natürliche Grenzen des Informationssystems gesetzt. Zum anderen konkretisieren sich mit diesem Begriffsverständnis der Planung zwei weitere Grenzen der Planung, die in den beiden Dimensionen der Ungewißheit bestehen: Der Einbezug der Zeit und das damit verbundene Element der Zukunft Umweltentwicklungen lassen sich nicht immer vorhersehen. Im strengsten Sinne ist Wissen über die Zukunft sogar unmöglich bzw. kann sich Wissen über die Zukunft nur auf Regelmäßigkeiten beziehen.

11; MOCZADLO 1988, S. 449; SCHREYÖGG 1984, S. 17f; KIESER et al. 1992, S. 292]. Eine starre Abgrenzungsformel fur Klein-, Mittel- und Großbetriebe bzw. -unternehmen kann es aber aufgrund der Unterschiede in den einzelnen Branchen und in Hinblick auf den Markt nicht geben [vgl. hierzu MELLEROWICZ, 1981, S. 510; MOCZADLO 1988, S 124f] 31 Als erster Anhaltspunkt kann die Betriebsgräßenklassifikation gemäß §267 HGB zugrunde gelegt werden. Demnach handelt es sich bei einer Mitarbeiteranzahl bis 50 und einem Jahresumsatz unter 8,0 Mill.

Trotzdem muß in diesem Zusammenhang betont werden, daß es nicht Aufgabe der Planung sein kann, Unvorhersehbares vorhersehbar zu machen. ) immer unvorhersehbar und prinzipiell mit Ungewißheit ausgestattet bleibe usw. Der Ausgangspunkt für diese Aussage ist zwar unbestritten, denn die Zukunft wird immer ungewiß bleiben, aber die Schlußfolgerungen gehen in die falsche Richtung: Ziel der Planung ist es nämlich nicht, Unvorhersehbares vorhersehbar zu machen, sondern das Vorhersehbare so gnt wie möglich zu ergründen, sichtbar zu machen und es in beherrschbare Kategorien (konkrete Ziele und die daraufhin auszurichtenden Entscheidungen, Handlungen und Tätigkeiten) zu überführen.

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